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Warum “gute” Routinen so wichtig sind

Hast du schon mal über deine tägliche Morgenroutine nachgedacht?

Der Wecker klingelt, du drückst die Snooze-Taste… nur 5 Minuten länger snoozeln, vielleicht auch 10… oder länger?! “Ach, wenn ich mich beeile und das Frühstück unterwegs esse, dann bin ich auch pünktlich auf der Arbeit.”

Na wer hat sich und seinen Schweinehund da gerade ertappt?
Grundsätzlich ist diese, ich sag’s mal vorsichtig, Faulheit ein ganz natürliches Phänomen.

Hierzu ein kurzer Einblick in die Hirnforschung:
Der Körper und das Hirn sparen gern alles ein was sie nicht brauchen, um für alles Neue und den Notfall (Säbelzahntiger) genügend Energie zur Verfügung zu haben. Nun gibt es diese Notfälle ja nur noch selten, das weiß unser Hirn nur nicht. Durch unsere automatisierten Routinen können wir unserem Gehirn aber helfen Energie zu sparen.

Für viele ist dieser unentspannte Start in den Tag zur Routine geworden. Leider.
Denn nach so einem chaotischen Morgen folgt oft das Gefühl, den ganzen Tag umher zu hetzen. Letztendlich ist man gestresst und überfordert. Eine ganze Weile macht unser Körper das so mit. Wir sind Meister darin, anfängliche Symptome, wie z. B. Rückenschmerzen, zu ignorieren. Hört damit auf – und eurem Körper zu!

Sei gut zu dir

Euer Körper und auch euer Geist sind es wert, sich jeden Morgen mindestens 30 Minuten Zeit zu schenken, um sich beiden aufmerksam und liebevoll zu widmen.

Also den Wecker etwas früher stellen als gewohnt, sofort raus aus dem Bett und eine große Tasse Lieblingstee gemacht. Ich trinke während meiner Morgenroutine 500 ml lauwarmes Ingwer-Zitronen-Wasser, was ich mir schon am Abend vorbereite. Das regt meinen Stoffwechsel an und ist gut für’s Immunsystem. Dann direkt rauf auf die Matte! Ich mach das oft sogar noch im Schlafoutfit. Und los gehts.

Routinen erlernen braucht Zeit

Inspirationen für verschiedene Mobilisationen findet ihr in meinem eBook. Das soll euch den Anfang erleichtern. Seid konsequent mit der Durchführung, aber geduldig, euch daran zu gewöhnen. Es ist total normal, wenn ihr euch am Anfang dazu durchringen müsst. Der Kopf muss erst mal umprogrammiert werden. Das dauert bei jedem unterschiedlich lang, aber nach 1 Monat wird es sich ganz normal anfühlen. Dann fallen dir sicher eigene Übungen ein, die genau dir gut tun und Spaß machen. Nach spätestens 3 Monaten gehört es ganz automatisch zu deiner morgendlichen Routine. Aber gönnt euch ab und zu auch mal ein paar Minuten und horcht in euch hinein.

Ja ich weiß, für viele klingt das komisch. Ist es aber nicht. Auf diese Weise lernt ihr euren Körper besser kennen und steigert so eure Achtsamkeit für euch und auch euer Umfeld.

Gesunder Schlaf ist wichtig

Und noch ein Tipp für alle Handysüchtigen. Schaltet das Handy nachts aus! Schaltet es erst nach der Morgenroutine wieder ein. So fokussiert ihr euch auf die wichtigen Dinge. Nutzt das Handy nicht als Wecker. Nehmt es wenn möglich auch gar nicht erst mit ins Schlafzimmer. Probiert das doch mal! Und schaut, wie ihr euch damit fühlt, gebt euch aber ein paar Tage Zeit, denn auch das ist eine Routine.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und das dürfen wir für uns nutzen. Fangt an!

Anika Haseloff

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