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Wie finde ich die richtige Yoga- und Fitness-Matte?

Die richtige Yogamatte

In meinen Yoga Kursen werde ich immer wieder gefragt welche Yogamatte ich empfehlen kann. Das ist ein großes Thema unter allen Praktizierenden, egal ob Yoga Anfänger, fortgeschrittener Yogi oder Yoga Lehrer/in.
Und da es nicht mehr lang bis Weihnachten ist und ihr vielleicht noch den ein oder andern Wunsch frei habt, kommt hier meine Auswahl.
Ja, Auswahl! Denn ich habe noch nicht DIE eine Matte gefunden, die eine angenehme Oberfläche hat, auf der man nicht rutscht, die nicht zu hart zu meinen Knien ist oder die leicht genug ist um sie mit zu meinen Yogastunden oder auf Reisen zu nehmen.

Gute Qualität kostet

Es gibt ja mittlerweile sehr viele Hersteller, Materialen und Preiskategorien.
Auch ich habe mal mit einem günstigen Model gestartet, aber ich habe auch sehr schnell eingesehen das Sparen hier nichts bringt. Sie rutschen, lösen sich auf und noch viel schlimmer… oft produzieren Billighersteller minderwertige Produkte, die meiner Meinung nach voller gesundheitsschädlicher Substanzen sind. Das tut weder euren Atemwegen, noch eurem Körper gut. Und es gibt nichts Unangenehmeres als ein chemischer Geruch während du auf deiner Matte Yoga praktizierst.

Was ist ein gerechtfertigter Preis?

Ich würde euch empfehlen mindestens 40€ Euro einzuplanen. Nach oben sind die Grenzen offen. Jeder darf selbst entscheiden, wie viel ihm sein eigene Yogamatte aka sein „Happy place“ wert ist. Aber ganz ehrlich, eine Matte für 120€ halte ich dann auch etwas für… nun ja… too much.

Meine Top 4 Yogamatten

Ich nutze momentan 4 Matten im Wechsel für meine Yoga und Fitness Praxis.

Am liebsten habe ich die Matten von my-mala.com mit einer super soften Oberfläche aus Mikrofaser, einem Naturkautschukboden und wunderschönen Designs. Die Oberfläche verhindert das Rutschen der warmen bzw. feuchten Hände und Füße – perfekt in der warmen Jahreszeit!
Und wenn es kühler ist? Da mische ich mir etwas Wasser mit meinem Lieblingsöl (Lavendel), tue dies in einen Zerstäuber und besprühe die Oberfläche bevor ich mit dem Yoga beginne. So bleiben Hände und Füße da wo sie sein sollen, außerdem riecht es wunderbar angenehm. Die Matte ist durch die 4mm Dicke sehr kniefreundlich, dadurch aber nicht ganz leicht.

Daher benutze ich, wenn ich unterwegs bin, ein ähnliches Model von yogadesignlab.com. Hier gibt es neben 2 dickeren Matten auch eine Travel-Variante. Diese wiegt gerade mal 900g und ist 1mm dünn. Um meine Knie zu schonen lege ich mir zusätzlich eine Matte aus einem Yoga Studio drunter oder ein Handtuch griffbereit.

Weiterhin nutze ich eine Matte aus Jute die ein schönes natürliches Design hat, sich sehr angenehm anfühlt, etwas dicker ist, aber dennoch nicht nicht zu schwer ist. Jutematten gibt es von diversen Herstellern, wie z.B. Yogistar, Doyouryoga oder Sternitz. Leider rutsche ich hier mit meinen Händen im Downdog (Herabschauender Hund) ziemlich. Auf dieser Matte mache ich sehr gern entspannte Yoga Sequenzen oder Workouts.

Eine der rutschfestesten Matten ist wohl die von Lululemon. Ob kalte oder warme Hände und Füße, hier bleib ich „kleben“. Leider zieht die Oberfläche dadurch auch Fussel, Haare und Co. an. Es gibt sie in 3 verschiedenen Materialstärken. Ich habe das mittlere Modell. Es ist 3mm dick, was dennoch etwas schwerer ist.

Was muss ich beim Kauf von Yogamatten beachten?

Ich achte bei all meinen Matten darauf, dass sie aus naturfreundlichen Materialien gefertigt wurden und leicht zu reinigen sind.
Gerade für Yoga Anfänger finde ich Yogamatten mit horizontalen und vertikalen Markierungen sehr sinnvoll. Diese helfen euch bei der Ausrichtungen des Körpers. Ein besonders schöne Matte davon gibt es seit kurzem auch unter www.my-mala.com.

Ich hoffe ich konnte euch etwas durch das Yogamatten-Angebot manövrieren.
Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt mir gern.

Und falls ihr Lust auf einen Blogbeitrag über Yoga- und Fitness-Zubehör habt, lasst es mich wissen.

Anika Haseloff

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