Blog

Support yourself – Mehr (Selbst)Motivation für alle!

Der Mensch ist von Natur aus faul.

Alles was der Kopf und Körper nicht benutzt, spart er ein und schaltet auf Sparflamme. Davon habe ich ja schon in meinem Blogbeitrag über Routinen geschrieben. Und auch vom Schweinehund mit dem du durchaus lieb umgehen solltest.
Heute geht es darum deine Leidenschaft für einen gesunden Lebensstil, der Bewegung, Entspannung und Ernährung beinhaltet, zu entwickeln.

Wie motiviere ich mich?

Ob in der Schule oder im Beruf, ich habe mich schon immer gern bewegt. Fast jeden Morgen nehme ich mir Zeit für meine Morgenroutine, täglich fahre ich mit dem Fahrrad, steige Treppen – egal wie viele es sind – und an 5 Tagen in der Woche bin ich sportlich aktiv (2 Tage sind Schweinehundetage). Ich habe eine Routine entwickelt, an der ich großen Spaß habe. Bei der ich abschalten und Kraft sammeln kann. Und genau diese Gewohnheiten machen es mir leicht, mich zu motivieren. Bzw. brauche ich mich erst gar nicht zu motivieren.

Wie motivierst du dich?

Wir alle sind Individuen und jeder tickt anders. Daher möchte ich dir hier ein paar Tipps und Ideen geben, um deine Passion zu finden. Probiere dich aus! Schaue, was für dich funktioniert. Womit du dich wohl fühlst.

Du hast mindestens eine Leidenschaft!

Es bringt nichts wenn du dich ins Fitness- oder Yoga-Studio quälst. Setz dich hin und denk darüber nach, was du z.B. als Kind gern gemacht hast. Auf Bäume klettern? Volleyball spielen? Um die Wette rennen? Tanzen? Reiten? Probier es erneut aus! Vielleicht brennst du immer noch dafür. Die Motivation kommt dann ganz von allein. Wenn dir nichts einfällt, rede mit Freunden und schau was sie machen oder was sie gern machen würden. Findet ihr ein gemeinsames Interesse, dann könnt ihr euch gegenseitig pushen. Das ist perfekt, wenn einer mal einen Schweinehund-Hänger hat. Super sind auch Schnupperkurse, die heute fast überall angeboten werden. Hier kannst du dich ausprobieren und findest sicher etwas was dir Spaß macht.

Erinnere dich an deine Ziele!

Hast du deine Liebe zu einer Sportart gefunden, heisst es am Ball bleiben. Setze dir Ziele (große und kleine) an denen du arbeiten kannst und die dir eine gewisse Struktur geben. Ob kräftiger, muskulöser, beweglicher, flexibler oder eine gute Ausdauer – das alles sind tolle Ziele. Am Besten du benennst diese ganz genau, wie z.B. die Plank 3×1 Minute halten; einen definierten Trizeps, anstatt Winke-Arme; die Handflächen mit langem Rücken und geraden Beinen auf den Boden bringen; den Spagat lernen oder eine Halbmarathon laufen. Aber auch einfach entspannter und stressresistenter zu werden, sind ein grossartige und vor allem wichtige Ziele. Hast du deine Ziele klar definiert, heißt es, ein Datum zu finden, bis wann du so weit sein willst. Sei hierbei realistisch! Nun verbinde deine Ziele mit Emotionen, denn diese treiben uns an. Denk einmal daran, wie gut es sich anfühlt, stolz auf sich selbst zu sein. Notiere all diese Dinge gut sichtbar z.B. als farbige Mind Map. So wirst du immer daran erinnert.
Und auch das Sport Glückshormone freisetzt und Stresshormone neutralisiert, solltest du dir vor Augen halten.

Nutze die Kraft der Community

Umgebe dich mit Menschen die ähnliche Ziele haben oder Wege gehen. Das geht im Sportbereich ganz easy, da die meisten super aufgeschlossen und kontaktfreudig sind. Frag einfach mal jemanden welche Übung er gerade macht oder ob er eine effektive Übung z.B. für den Bauch empfehlen kann. Suche in deiner Stadt nach Sport/Yoga/Meditation/Ernährungs-Gruppen in den Sozialen Netzwerken. Eine Gruppe entwickelt immer eine großartige Dynamik und du fühlst dich verbunden.

Tipps, Tricks und Tools

Zu guter Letzt empfehle ich dir noch all das, was du eh schon gern tust, für deine Selbstmotivation zu nutzen. Höre während des Sports deine Lieblingsmusik, trainieren in der Natur, schau dir Bilder an die dich inspirieren, lies Sportmagazine oder Bücher, kaufe dir ein farbenfrohes Sport Outfit, schreibe ein Erfolgstagebuch, gönne dir nach deiner Trainingseinheit ein gesundes Essen z.B. beim Lieblingsasiaten.

Schweinehund

Einer fehlt noch…. und das ist dein Schweinehund.
Auch ich habe Tage an denen er stärker ist als meine Motivation. Darüber kann ich mich jetzt ärgern und mich deswegen schlecht fühlen. Oder ich gebe ihm auch etwas von meiner Zeit und mach es mir schön mit ihm. Denn in gewissen Maßen hat auch er seine Berechtigung.

Anika Haseloff

No Comments

Leave a reply